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Katzenglück trotz Allergie? Gibt es Allergikerkatzen?

Manchmal kann die Liebe zur Samtpfote noch so groß sein, doch der Traum eines eigenen Stubentigers bleibt unerfüllt – Schuld daran ist oft eine Katzenallergie. Jeder zehnte Deutsche leidet an einer Tierallergie. Was nützt die Freude am Haustier, wenn Augen jucken und tränen, Hautausschlag auftritt und ständiges Niesen dein Begleiter ist? Der Verzicht auf die Katze scheint die einzige Lösung zu sein. Bei Hundeliebhaber wurden jüngst sogenannte Antiallergiker-Rassen gezüchtet, dazu zählen zum Beispiel der Labradoodle oder auch Golden Doodle. Doch gibt es sowas auch bei Katzen?

Mythos: Nicht die Katzenhaare sind das Problem!

Oft wird von der Katzenhaarallergie gesprochen, jedoch ist es ein Trugschluss, dass die Menschen mit Niesen, Hautausschlag, Augenjucken und tränenden Augen allergisch auf die Haare der Stubentiger reagieren. Es geht um ganz bestimmte Proteine (vor allem das Allergen Fel d 1), die sich auf der Haut, im Speichel und in der Tränenflüssigkeit der Katzen befinden. Katzen sind sehr reinlich und durch die intensive Pflege gelangen dann die Allergene aufs Fell und durch Haarausfall sind sie in der Luft, auf der Couch, im Bett, auf dem Teppich und und und. Sicherlich kann perfekte Hygiene dem etwas entgegenwirken, dennoch kann man die Allergene nicht hundertprozentig „wegputzen“.

Allergiker und Katzenfreund – ist die Haltung unmöglich?

Wer trotz Allergie nicht von der Faszination Katze loskommt und sich den großen Wunsch eines Schmusetigers erfüllen möchte, muss nicht gleich die Flinte ins Korn werfen. Denn neben außerordentlicher Hygiene, bei dem auch ein spezieller Allergiker-Staubsauger mit besonderem Filter helfen kann, gibt es auch die Möglichkeit, sich für eine Katzenrasse zu entscheiden, die allergikerfreundlich ist. Folgend stellen wir fünf interessante Katzenrassen vor, die sich für Katzenallergiker eignen können:

German Rex Katze / Cornish Rex / Selkirk Rex

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Das Besondere an der Rex-Katze ist, dass sie weniger Proteine produzieren und weniger haaren als andere Katzenrassen. Da freut sich natürlich jeder empfindlicher Katzenliebhaber, somit gehört sie zu den idealen Katzen für Allergiker. Zudem sind sie in ihrem Wesen aktiv und liebenswert sowie attraktiv bezüglich des Kostenpunktes, denn die Rex-Katze gehört zu den günstigsten allergikerfreundlichen Samtpfoten. Sie hat lockiges Fell, ist mittelgroß, kann bis zu 4,5 kg wiegen und die Schulterhöhe liegt bei 40 cm. Die Pflege und Haltung dieser sehr aktiven und liebenswerten Katzenrasse ist relativ einfach.

Sphinx Katze

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Dass die Sphinx Katze als Nacktkatze sich hervorragend für Allergiker eignet, ist fast schon selbsterklärend. Auch diese Rasse produziert weniger Allergene und darüber hinaus, hat sie einfach kein Fell, auf das sie diese verteilen könnte und die dann auch noch in der Wohnung rumfliegen. Logisch, dass die Sphinx Katze eine Wohltat für jeden allergischen Katzenliebhaber ist. Eine Anti-Schnupf-Garantie kann die Sphinx Katze jedoch auch nicht geben. Zwar besitzt sie kein Fell, jedoch einen minimalen Fellflaum, das heißt eine Garantie gibt es für Allergiker nicht, jedoch wurde bisher vielfach von guten Erfahrungen berichtet. Diese besondere Katzenrasse ist mittelgroß, muskulös, mit großen Ohren, ausgeprägten Wangen und einem starken Kinn.

Sibirische Katze

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Allergikern wird immer wieder empfohlen, ihre Katzen mit einem speziellen Allergieshampoo zu waschen, dass die kleinen Tiger nur wenig von den Badeausflügen begeistert sind, ist kein Wunder. Bei der Sibirischen Katze sieht das anders aus, sie ist die Wasserratte unter den Katzenrassen, das erleichtert die regelmäßige Reinigung ungemein und sehr verschmust ist sie obendrauf auch noch. Darüber hinaus produziert auch diese aus Russland stammende Rasse weniger Proteine im Speichel und in den Talgdrüsen, sodass sie für Allergiker eine guter Alternative zu sein scheint.

Bengal Katze

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Die Bengal Katze teilt sich mit der Rex Katze die Eigenschaft, eine geringe Allergenproduktion aufzuweisen. Die Bengal Katze ist ursprünglich eine Kreuzung einer Wildkatze mit einer Hauskatze, ist getigert und wurde in Amerika gezüchtet. Aufgrund ihres wilden Ursprungs ist sie eine sehr aktive und freiheitsliebende Katze. Ob diese Eigenschaft jedoch allgemeingültig für die Bengal Katzen gilt, konnte noch nicht beantwortet werden. Da diese Rasse ein Mischling aus verschiedenen Rassen ist, bei der Zucht nicht auf allergenarme Katzen geachtet wurde, kann es sich auch um ein Zufallsprodukt handeln. Das heißt, dass manche Bengal Katzen vielleicht allergenarmer sind als andere.

Allerca Katze

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Es gibt noch die sogenannte Allerca Katze, die in Amerika gezüchtet wird und angeblich das auslösende Protein Fel d 1 überhaupt nicht mehr produzieren soll. Durch diesen Umstand gehört sie jedoch zu den teuersten Katzen auf der ganzen Welt, derzeit gibt es sie aber auch nicht zu kaufen und Züchter gibt es in Deutschland auch nicht. Ob es diese Allergiker-Katze wirklich gibt oder ob es vielleicht um einen Fake handelt, konnte anscheinend noch nicht geklärt werden. Angeblich kann man sich bei einer amerikanischen Firma jedoch um eine sogenannte Allerca bewerben.

Es gibt keine echte Allergikerkatze

Fakt ist, es gibt keine allergenfreie Rasse, auch wenn wir euch hier fünf allergikerfreundliche Katzenrassen vorgestellt haben. Es ist lediglich bekannt, dass es Rassen mit verminderter Allergenproduktion gibt. Ebenso ist bekannt, dass weibliche bzw. kastrierte Kätzchen weniger Fel d 1 bilden als männliche, nicht-kastrierte Kater. Es gilt außerdem, dass kurzhaarige Katzen allergener sein sollen als Langhaarkatzen und dass Katzen mit heller Fellfarbe weniger Allergene als ihre dunklen Geschwister produzieren.

Es scheint also nicht gar unmöglich, sich als Allergiker und Katzenliebhaber eine Katze anzuschaffen. Eine Anti-Schnupf-Garantie gibt es jedoch nicht, es empfiehlt sich vor Anschaffung also auf jeden Fall ein Schnuppertest der Rasse bzw. auch ein Allergietest beim Arzt. Ob es jemals eine Antiallergiker-Katze geben wird, steht demzufolge noch in den Sternen.

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