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Mauke bei Pferden

Mauke bei Pferden - Behandlung und Vorbeugung

Mauke bei Pferden ist eine ekzemartige Hautkrankheit, die in Form eines Fleckes auf dem Fell sichtbar ist. Diese Hautkrankheit bezeichnet man auch als Fesselekzem. Vor allem während des Fellwechsels im Frühling oder Herbst kommt es zur Ausprägung der Mauke. Dabei können von jungen Fohlen bis hin zu Pferdesenioren, alle Altersklassen betroffen sein. Wir erklären Ihnen in diesem Artikel wie Sie Mauke behandeln und vorbeugen.

Hauptgründe und Anzeichen für Mauke bei Pferden

Mauke bei Pferden tritt erstmals als leicht gerötete Stelle unter dem Fell auf. Zu diesem Zeitpunkt übersieht man sie noch leicht. Es sieht dann noch wie eine Verunreinigung oder Verknotung sowie Verklebung des Felles aus. Wenn in dieser Phase nichts unternommen wird, bilden sich harte, große schorfige Krusten. Sollten sich erst einmal die großen schorfigen Krusten gebildet haben, wird es sehr schmerzhaft für das Pferd. Deswegen ist es wichtig, frühzeitig mit der Behandlung zu beginnen.

Zwei Hauptgründe können in Verbindung mit Mauke bei Pferden genannt werden.

  • Zum einen, eine Unterversorgung mit Zink
  • sowie zum anderen, eine mangelnde Entgiftungsfähigkeit.

Das Spurenelement Zink übernimmt bei der Behandlung der Mauke eine Schlüsselrolle. Die überwiegend nutritiv bedingte Krankheit hat sich häufig mit einer hochdosierten Zinktherapie über 10 Tage heilen bzw. verbessern lassen.

Achten Sie bei der Behandlung auf hochwertigste Zinkpräparate. Bei einer Therapie mit Zinkoxid oder Zinksulfat ist selbst bei höchsten Dosierungen der Erfolg nur mäßig. Die richtige Zusammensetzung des Zinkprodukts spielt ebenfalls eine außerordentlich wichtige Rolle bei der Resorption. Billige Füllstoffe, wie Leinmehl oder Traubenzucker, bremsen den Transport von Zink und erschweren so eine einwandfreie Verwertung.

Sollte eine Therapie mit Zink nicht anschlagen, könnte es sein, dass Sie die Grundfütterung des Pferdes umstellen müssen. Entgiftungsstörungen, die meistens mit der Leber oder den Nieren bzw. Darmproblemen in Zusammenhang stehen, können als Ursache vorkommen. Denn wie bei Menschen ist das letzte Entgiftungsorgan die Haut. Sollte also beispielsweise ein Pilzbefall beim Pferd in einem dieser Organe vorliegen, kommt es vor, dass es sich auf der Haut als Ekzem beim Pferd äußert.

Weitere Empfehlungen zur Behandlung der Mauke bei Pferden

Als allererstes sollten Sie die Raufutterqualität Ihres Pferdes überprüfen. Kontaminiertes Heu und Stroh ist in vielen Fällen einer der Auslöser für einen gestörten Stoffwechsel bzw. Entgiftungsprobleme. Eiweiß und Stärkeanteil des Futters sollte deutlich minimiert werden. Sie sollten darauf achten, dass Sie Ihr Pferd beim Weidegang nicht einem unkontrollierten und überhöhten Eiweißkonsum aussetzen.

Achten Sie zudem bei der Therapie auf unbelastete Nahrung, frei von Konservierungs- und Aromastoffen. Ersetzen Sie den Weidegang bzw. die Grasfütterung in jedem Fall durch eine Heufütterung. Die Getreidefütterung sollte auf ein möglichst kleines Maß beschränkt werden. Um die Leber zu unterstützen können Sie zudem leberentgiftende Kräuter einsetzen.

Mauke bei Pferden lässt sich in den meisten Fällen effektiv, mit einer gezielten Zinkversorgung entgegenwirken. Bei einem Großpferd liegt der Bedarf pro Tag bei 350mg bis 450mg. Heu hat lediglich 20mg pro Kilo. Deswegen sind Pferde, die kein zusätzliches Kraftfutter erhalten, mit Zink unterversorgt. Durch Mauke kann zudem Arthrose bei Pferd entstehen, da durch die großen Verkrustungen die einwandfreie Bewegung der Gelenke beeinträchtigt werden kann. Ein sehr gutes Präparat hierfür hat PHA im Sortiment. Das PHA Huf & FellVital enthält nicht nur Zink sondern auch wertvolles Biotin.