• Premium-Marken
  • Versandkostenfrei ab 19,90 € (D)
  • Kostenloser Rückversand

Transport von Pferden – was Sie dabei beachten müssen

Transport von Pferden – was Sie dabei beachten müssen

Beim Transport von Pferden begehen viele Halter unbewusst Fehler und setzen das Tier so unnötig gesundheitlichen Gefahren aus. Egal ob es lediglich der kurze Transport zum Tierarzt oder die längere Fahrt zum Turnier ist, Ihr Pferd sollte immer nach genauen Vorschriften verladen und transportiert werden. Auf diese Weise machen Sie dem ohnehin schon gestressten Tier die Fahrt so erträglich wie möglich.

Der Transport von Pferden – das wichtigste im Überblick

Um den Stress beim Transport für Pferde zu minimieren, sollte sich jeder Besitzer frühzeitig mit diesem Thema auseinandersetzen. Denn wenn man erst bemerkt, dass das Pferd beim Verladen gar nicht in den Hänger will, ist es meistens schon zu spät und das Tier bereits im Stress. Stehen Sie als Besitzer dann noch unter Zeitdruck und probieren das Pferd gegen seinen Willen in den Anhänger zu bewegen, setzen Sie das Tier einer starken Belastung aus, die auch gesundheitliche Folgen haben kann. Wenn Sie Pferde transportieren wollen, ist also einiges zu beachten.

Es gibt spezielle Kurse zum Transport von Pferden und natürlich jede Menge Infomaterial im Internet oder bei entsprechenden Vereinen. Sollten Sie Ihr Pferd für ein Turnier oder eine andere Reise transportieren müssen, ist es wichtig, frühzeitig mit dem Training zu beginnen. Das Pferd braucht Zeit, um sich an die ungewohnte Situation zu gewöhnen.

Wollen Sie zu schnell an Ziel kommen, helfen am Ende nur noch Beruhigungsmittel für Pferde.

Vielleicht kommen Sie mit diesen Tipps aber auch ohne beruhigende Mittel aus:

  • Besorgen Sie ein stabiles und breites Halfter für das Pferd sowie einen Strick mit Panikhaken.
  • Bei der Nutzung von Transportgamaschen sollte das Pferd frühzeitig daran gewöhnt werden.
  • Lassen Sie den Verschlusshebel der Heckklappe nicht unter der Klappe hervorstehen.
  • Führen Sie das Pferd zügig und gerade auf den Hänger und binden sie es erst an, wenn die Heckstange geschlossen ist.
  • Lassen Sie eine zweite Person darauf achten, dass das Pferd an der Seite der Klappe nicht seitlich daneben tritt

Weitere Besonderheiten beim Transport von Pferden

Binden Sie das Pferd immer so an, dass es den Kopf ausbalancieren kann, aber auch so, dass die Beine sich nicht im Strick verfangen können. Bringen sie im Anhänger ein Heunetz an, dass hoch genug aufgehängt ist, damit das Pferd während der Fahrt essen kann. Der Hänger und das Fahrzeug müssen selbstverständlich TÜV-geprüft sein. Es gilt die Devise: Der Hänger muss zum Pferd passen und das Zugfahrzeug zum Hänger. Als Fahrer sollten Sie zudem natürlich eine entsprechenden Zulassung zum Führen eines Pferdeanhängers besitzen.

Überprüfen Sie den Punkt „technisch zulässige Anhängelast gebremst“ in Ihrem Fahrzeugschein. Den Equidenpass müssen Sie immer bei sich führen. Planen Sie den Transport von Pferden möglichst so, dass Staus und zu große Hitze vermieden werden. Bei sehr langen Fahrten sollten unbedingt kurze Pausen eingelegt werden, diese tun Pferd und Reiter gleichermaßen gut.

Sollte das Pferd dennoch einen gestressten Eindruck machen, können Sie mit Bachblüten für Pferde (z. B. LaPura Bachblüten NR 2) oder dem PHA AntiStress Liquid entgegenwirken. Auch Homöopathie für Pferde kann in solchen Fällen positiv wirken. Halten Sie hierfür Rücksprache mit Ihrem Tierarzt.

Wenn Sie all diese Tipps beachten, sollte einem entspannten Transport Ihres Pferdes nichts im Wege stehen.